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What a difference a year makes….

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Oder eben auch nicht. Obwohl sich in dem vergangenen Jahr seit demTag der Trennung von meinem Ex-Partner einiges geändert hat, ist auch einiges gleich geblieben.

Ich fühle mich immer noch verletzt, einsam und ungeliebt, bzw. nicht fähig dazu.

Klar haben sich Dinge in meinem Leben verändert, ich bin ausgezogen, in eine tolle Wohnung, die ich durch einen mehr als nur glücklichen Zufall gefunden habe. Um nicht ganz alleine zu sein, habe ich den Stammtisch regelmässig genutzt und tue das auch weiterhin. An dieser Stelle ganz lieben Dank an euch!!

Beruflich, naja, soweit man das sagen kann hat sich da auch was geändert, ich habe die Zusage zu einem Stipendium bekommen und versuche jetzt, meine Promotion zu schreiben. Das ist aber mit vielen Ängsten und Unsicherheiten meinerseits verbunden und die Motivation, endlich anzufangen, stellt sich noch nicht so ganz ein. Eher schleppend….

Natürlich werden jetzt einige Leser einwenden, dass das doch schon ganz tolle Fortschritte sind und Schritte in die richtige Richtung und überhaupt und natürlich haben sie Recht damit, aber ich kann davon ganz viel einfach noch nicht für mich annehmen und anerkennen.

Wobei ich daran arbeite, ich habe mich – nun ja, ich denke, man kann es so sagen – entschieden, eine psychotherapeutische Behandlung zu beginnen, da die zugrundeliegende Gefühls- und Gedankenwelt es verlangt. Und ich kann inzwischen schon ganz viel für mich erkennen und einordnen, was aber noch lange nicht heisst, dass es sich verändert hat. Eher im Gegenteil, ich weiss jetzt zum Teil sehr genau, warum ich mich so unwohl fühle, das macht es ganz und gar nicht besser. Gerade dann, wenn es eben keine Lösung zu geben scheint, wenn der Verstand zwar kontrollieren will, aber durch die Gefühle überrollt wird.

Wie auch immer, ich habe im vergangenen Jahr viel in die Hand genommen, es hat sich zumindest augenscheinlich viel verändert und ich arbeite einfach auch noch an einigen Dingen.

Aber ich hab auch positive Erfahrungen machen dürfen in diesem Jahr, dass es Menschen gibt, mit denen ich über all das reden kann, die für mich da sind. Dass ich trotz allem Spass haben kann. Dass es alte und neue Freunde gibt. Dass das Leben weiter geht, nicht unbedingt besser oder schlechter, aber anders.

Daher auch der Spruch für das kommende Silvester: “ Es kann nur anders werden!“ In diesem Sinne ihr Lieben: Alles auf Anders!

 

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Über terebinthe

Theologin, Stephen-King-Leserin, Fashionaddict, Nagellack, Brille

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