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„Will jemand noch Eis?“ – Kleine Kinokritik

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So ein Kinobesuch weckt ja immer Erinnerungen bei mir. Verdingte ich mich doch jahrelang in einem solchen, eben auch mit oben angedeutetem Satz. Tja, the times they are a-changing. Und so finde ich mich seit Schliessung „meines“ Kinos in unpersönlichen Filmpalästen wieder, die zu grossen Ketten gehören, vollklimatisiert sind, locker 10 Säle haben und eher nun ja, anders sind.

Heute kam aber noch ein ganz besonderes Schmankerl dazu, wie gesagt, ich hab mal da gearbeitet und kenne auch die Arbeit von den Filmvorführern, deren Job einfacher wirkt, als er ist. Ich weiss zwar nicht, was den betreffenden „Kollegen“ heute geritten hat, aber das, was er unter Filmwerbung verstanden hat, ist ehrlich gesagt unter aller Sau!! Nicht genug damit, dass in der Commercial-Filmrolle Hofbräu werben muss, neinnein, um Zeit zu schinden (??) mussten Filme gleich mal doppelt beworben werden. Also, um zu wissen, dass ich DEFINITIV den neuen Bondfilm anschauen werde bzw. Promentheus HÖCHSTWAHRSCHEINLICH NICHT und MAGIC MIKE der Knaller wird, brauch ich die Trailer dazu nicht zweimal zu sehen, liebes Cineworld-Team!

Nun denn, der Film fängt ja gottseidank endlich an, ich kann nur sagen HACHHACHHACH, gscheit schö. Und nicht nur, weil Christian Bale wieder mal extrem sexy-geheimnisvoll-tugendhaft aussieht und wirkt. Sondern, weil ein Batman Film kein 3D braucht, keinen Bullet-Shot, sondern knallharte Prügelszenen, technisches Know-How, zwielichtige Gestalten und vor allem die klassischen amerikanischen Gut-gegen-Böse-Koalitionen. Nebenbei auch noch die Wandlung von Saulus zu Paulus, Gute, die Böses tun, um Gutes zu bewirken, Böse, die Böses tun, um das vermeintlich Gute zu bewirken.

Das, was die Fans wohl schon immer an Batman mochten und immer mögen werden. Ich will zwar jetzt nicht mehr über die theologisch-ethischen Beobachtungen, die ich aus rein beruflichen Gründen gemacht habe, schreiben, aber nur kurz gesagt, eine Fülle an ethischen Fragen und Problemen könnte man da auftun.

Und die Bösewichte, ach was könnte man über die Bösewichte im Batman-Universum alles sagen: den grossartigen P.N.Guin, den Riddler, den Joker, die fantastische Catwoman, alle sind wie Batman selbst gebrochene Charaktere, mit ihren eigenen Geschichten und Biographien.

Hier gleich mal eine Korrektur, ich hatte wegen der Besetzung der Catwoman in The Dark Knight Rises Bedenken angemeldet, ich konnte mir die anmutige Anne Hathaway einfach nicht vorstellen, wie sie die frustrierte Selena Kyle verkörpert. Aber nix da, sie schafft es, Schönheit und kaltblütige Brutalität in eins zu bringen. Ich fand es zumindest gut. Das mögen andere anders sehen….

Ich will hier nicht rumspoilern, aber nur soviel sagen: ANSCHAUEN!! Der Film ist toll, Batman ist super und überhaupt.

 

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Über terebinthe

Theologin, Stephen-King-Leserin, Fashionaddict, Nagellack, Brille

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