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Hallo ihr Pimpfe!!

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Hallo ihr Pimpfe!!

Doppelte Portion Nazis an diesem Freitag, den 13. Oder so?? Nun ja, sollte wohl so sein. 

Also, Nazis in Space, on the dark side of the moon?? Klingt absurd, ist aber so, zumindest in einem grandios lustigen Film eines finnischen Regisseurs, Timo Vuorensola. Und gottseidank schafft es Vuorensola, die Nazis mitsamt der ganzen Ideologie so der Lächerlichkeit preiszugeben, dass sich der Kinobesucher kaum noch vor Lachen halten kann. Indem er den Nachrichtenstabsunteroffizier (oder so) Adler und die herrlich naive Renate Richter (Drehbuch basiert auf einem Roman, sollte man sich reinziehen, der Fakten wegen) die Wiederwahlpropaganda für die Präsidentin der Vereinigten Staaten der Amerikas, die übrigens einer Sarah Palin nicht ganz unähnlich ist, machen lässt, führt er dem Zuschauer den manchmal nötigen Spiegel vor Augen…. 

Wie eine Mitkinogängerin treffend bemerkte, dürfte der Film in den USA nach einem Tag abgesetzt werden, was nicht nur für die Humorlosigkeit der Amerikaner spräche, sondern auch… naja, lassen wir das…. 

Fazit zum Film: ANSCHAUEN!! LACHEN!!! (und ein bisschen nachdenken…. ) 

Aber zum eigentlichen Anstoss des Blogposts: Heut uffe Erbett. Also, ich wusste jetzt ja schon seit ein paar Jährchen, dass unser Kundenklientel, nun, wie sag ichs möglichst neutral, zum Teil geistig herausgefordert ist. Aber was heute passiert ist, hat mir persönlich echt den Vogel rausgehauen.

Nun, es war eine Situation, wie sie mir täglich passieren könnte, aber dann total abgedriftet ist. Ein Kunde findet ein 2-Centstück, das wahrscheinlich einem anderen Kunden heruntergefallen ist, und reicht es mir mit den Worten: „Für die kleinen Negerkinder!“ Nachdem ich meinen vor Entsetzen offen stehenden Mund wieder geschlossen habe, erwidere ich nur – und da kann ich mich nur mit Mühe zurückhalten: „So etwas sagt man nicht!“ Woraufhin besagter Kunde nur lässig mit Blick auf den nachfolgenden Kunden meint: „Ist net gegen dich!“ Tja, der geneigte Leser kann nur vermuten, ja genau, der nachfolgende Kunde ist ein Schwarzer, ein Afrikaner, ein Afroamerikaner, wie man ihn auch immer nennen mag, er kann und müsste sich so dermassen angegriffen und beleidigt fühlen, dass ich an seiner Stelle dem Landkreisnazi eins auf die Nase gegeben hätte. 

Als ich dann so neutral wie möglich (ich darf mich ja auch net im Ton vergreifen) den Landkreisnazi hinweise, dass seine Bemerkung beleidigend und verletzend sei, ist er auch recht flott verschwunden. 

Ich blieb dann mit weiter offenem Mund (ja, meine Freunde wissen, dass das ohne dass was rauskommt ungewöhnlich ist) sitzen, entschuldige mich bei dem Schwarzen, obwohl das erstens nicht mein Job ist und zweitens so total affig rüberkommt.

Und was mir bleibt ist das innerliche Kopfschütteln über diesen grausig anmutenden alltäglichen (???) Rassismus, die Erkenntnis, dass egal was wir tun, wie aufgeklärt wir sein mögen, es immer noch/wieder Menschen geben wird, die andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts, ihrer Religion, ihres Was-auch-immer verurteilen und vor allem leider be-urteilen werden. 

Ach ja, Sätzchen zum Schluss! Ich will nicht in einem Land oder auch einer Stadt leben müssen, in der solche Bemerkungen unkommentiert bleiben!! Ich will, dass rassistische und anti-semitische oder anti-was-auch-immer Bemerkungen verurteilt werden für das was sie sind: menschenverachtend und verletzend. 

So, und jetzt sollten bitte alle Dumpfbacken und Dummdödel aus der Stadt und dem Landkreis ins Kino, aber ZACKZACK!!! 

 

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