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Alles auf Anfang

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So, das NEUE Jahr ist zwar schon 5 Tage alt, aber nachdem man in Franken ja noch gefühlt zwei Wochen lang „Guts Neus“ wünscht, kann ich ja auch über Anfänge, Veränderungen und Neues bloggen.

Neues Jahr, neue Vorsätze? Nein, ich hab das noch nie gemacht, dazu kenn ich mich und vor allen Dingen meinen ganz persönlichen Schweinehund viel zu gut. Ich halt sowas entweder nicht durch, oder drück mich, wo es nur geht. Tja, ohne externe Motivation oder Druck scheine ich nichts zu schaffen, aber na ja….

Wenn ich mich an die ersten Tage des letzten Neuen Jahrs zurückerinnere, denke ich an Prüfungsstress, Angst, das vermeintlich viele Wissen nicht in den Kopf zu bekommen und an die Erleichterung, als im Februar dann das alles vorbei war. Wobei, so richtig erleichtert war ich nicht, das Gefühl, etwas Großes geschafft zu haben, kam irgendwie nicht auf. Es ging ja im Grunde nahtlos weiter, das mit dem Stress, jetzt muss auch der passende neue Job her, in dem man das gelernte, das einen ja zu dem gemacht hat, was man ist, anwenden kann. Nur leider kam der nicht und daran hat sich leider bis heute auch nichts geändert.

Veränderungen, ja, die hab ich durchgemacht. Die Veränderung, trotz gutem Abschluss und viel Lebenserfahrung keine berufliche Chance zu bekommen. Ja sicher, könnten da jetzt manche sagen, das ist halt bei dem potentiellen Arbeitgeber Kirche&Co. nun mal so, da gehts nur über Vitamin B und entsprechender Sozialisation.

Aber es gab auch positive Veränderungen, als im Februar die Prüfungen vorbei waren, bin ich zum Würzburger Blogger- und Twitterstammtisch gegangen und siehe da: Lauter nette Leute, die mir im Laufe des vergangenen Jahres immer wichtiger geworden sind und sich jetzt zu einem ganz wichtigen Teil meines Soziallebens entwickelt haben. An dieser Stelle noch mal ganz lieben Dank an euch alle!!

Was ich noch selbst verändert habe, ist, dass ich zu einer Beratung gehe, um so ein bisschen mehr an meinem Selbstwertgefühl zu arbeiten, um das dann in den Bewerbungen besser rüberbringen zu können. Das tut mir gut, und ich kann jetzt viele Dinge objektiver betrachten und darüber reden.

Aber Veränderungen sind ja nicht immer nur gut, wie schon angedeutet. Eine besonders schmerzliche Veränderung musste ich im Bezug auf mein Privatleben machen, als meine langjährige Partnerschaft im November zerbrach. Ich will hier nicht über Schuld, Nicht-Schuld oder Details reden. Es war nur so, dass eine wichtige Stütze meines Selbstwertes gebrochen ist und das Gefühl, da auch noch versagt zu haben, immer stärker geworden ist.

Nur soviel dazu, ich habe im Moment gute Tage und weniger gute Tage, an denen ein bisschen was hochkommt und mir die Tränen in die Augen treibt. Aber die guten Tage überwiegen!

Das führt allerdings auch zu einer neuen Situation, die Veränderungen und Neues mit sich bringt. Neben dem Singlesein, an das ich mich noch gewöhnen muss, da ich ja schon lang aus dem Datinggame raus bin, kann ich mich auch ganz frei bundesweit bewerben, eine neue, eigene Wohnung suchen undundund. Ganz viele Sachen auf einmal, die da auf mich zugekommen sind und noch zukommen.

Und das bringt mich am Schluss des Blogeintrags wieder auf die Überschrift zurück. Ja, jetzt ist nicht nur das Neue Jahr am Anfang, ich bin es auch, alles ist auf Anfang zurückgestellt und alles, was sich in dem Neuen Jahr 2012 ergibt, wird mit offenen Augen, offenen Armen und einem offenen Herzen erwartet und aufgenommen.

Ich zitiere hier ganz liebe Worte von Freunden in der Silvesternacht: „Es kann nur besser werden!“

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Über terebinthe

Theologin, Stephen-King-Leserin, Fashionaddict, Nagellack, Brille

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  1. manchmal lässt einem das leben deutlich mehr luft nach oben als nach unten. und das gute daran ist – es kann dann tatsächlich nur besser werden! 🙂 we will make it!

    Antwort
    • Danke dir!! Ich weiss, dass es nicht leicht werden wird, es ist jetzt schon nicht leicht. Aber ich hab das Gefühl, dass wir grad im Moment spüren, dass wir eine Stärke haben, die uns weitermachen lässt. Ich muss nur noch anerkennen, dass die da ist und sie nützen. Ja, es wird besser werden, und zusammen schaffen wir das!

      Antwort

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